Vertikale Streifen in verschiedenen Rottönen. Unterbrochen von unterschiedlich breiten schwarzen Linien. In einem der linken Streifen ist ein einfarbiges, gerastertes Bild eines Jungen zu sehen, der sich die Hand ans Ohr hält.

Musik und Hören

„Musik wird oft nicht schön gefunden, weil sie stets mit Geräusch verbunden“, stellte Wilhelm Busch treffsicher fest. Aber wie entstehen Geräusche und Klänge? Warum hören wir etwas – oder auch nicht? Und: Wie hören wir eigentlich?

Vom Ton zur Musik

Machen Sie mit beim Geräusche-Memory oder nutzen Sie unser Rohrtelefon! Kreieren Sie Ihren eigenen Sound am Trautonium, komponieren Sie Ihre eigene Melodie an der unendlichen Tonleiter oder erkunden Sie Töne von unterschiedlichen Klangkörpern!

Vor einer Wand hängen zehn Rohre unterschiedlicher Länge: links das längste, rechts das kürzeste. Die unteren Enden der Rohre sind auf gleicher Höhe und nach vorne gebogen. Ihre Öffnungen zeigen in den Raum. Zwei Mädchen horchen an den Rohrenden.
Die einzelnen Rauschrohre verstärken verschiedene Umgebungsgeräusche unterschiedlich stark.
SDTB / C. Kirchner

Geräusche, Klänge und Töne

Erreicht Schall das menschliche Ohr, klingt das sehr unterschiedlich. Abhängig von seiner Schwingungsform nehmen wir ihn als Knall, Geräusch, Klang oder Ton wahr. Unregelmäßige Schwingungen von einem Schlag oder einem Rauschen hört man als Geräusch. Regelmäßige Schwingungen von einer Flöte oder einer Gitarrensaite vernimmt man in einer bestimmten Tonhöhe und mit einem für das Instrument typischen Klang. Hier überlagern sich mehrere Töne. Mit einer Stimmgabel erzeugt man einen klaren, reinen Ton. Seine Schwingung ist sinusförmig.

Zwei junge Frauen stehen zwischen drei Gestellen, die etwa so hoch wie die Frauen sind. An den Gestellen befinden sich lila, blaue, grüne und gelbe kreisförmige Scheiben. Die Frauen strecken ihre Hände in Richtung der Scheiben.
Das Ätherophon macht berührungsloses Musizieren möglich.
SDTB / C. Kirchner

Musik

Musik hat viel mit Physik zu tun. Das wird unter anderem bei elektronischer Musik deutlich. Mithilfe elektronischer Schaltungen oder digitaler Technik werden Klänge erzeugt. Die elektronischen Klangmöglichkeiten reichen vom historischen Dynamophon über das Ätherophon oder das Trautonium bis hin zum modernen Synthesizer und darüber hinaus.

Zwei junge Männer sitzen an einem runden Tisch, auf dem mehrere faustgroße, rote quadratische Würfel stehen. Der eine Mann hält einen Würfel neben sein Ohr. Vor dem anderen liegen zwei Würfel, in die man durch eine Scheibe hinein schauen kann. Der Inhalt beider Würfel ist gleich, es sind mehrere bunte Kugeln.
Beim Schüttelmemory kommt es darauf an, passende Geräuschpaare zu finden.
SDTB / C. Kirchner

Hören

Schall nehmen wir Menschen unterschiedlich wahr. Wir empfinden ihn als laut oder leise, angenehm oder unangenehm oder erkennen seine Richtung. Um miteinander sprechen zu können, müssen wir bestimmte Tonhöhen laut oder leise wahrnehmen können. Dies erscheint uns selbstverständlich, beruht jedoch auf komplexen physikalischen Phänomenen. Einige davon können Sie in diesem Bereich gezielt erleben.

An einem Tisch mit einer runden Oberfläche befinden sich zwei Personen. Die Oberfläche hat außen einen dunklen Ring und innen leuchtet sie blau. Auf der blauen Fläche liegen eine Scheibe und drei etwa faustgroße Würfel mit farbigen Mustern. Die linke Person hält einen weiteren Würfel in den Händen. Die rechte Person greift zwei der Würfel auf dem Tisch. Unter den Würfeln und der Scheibe und direkt um sie herum leuchten weiße Muster.
Am Reactable erzeugt man ohne Tasten und Knöpfe elektronische Musik.
SDTB / U. Steinert

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Termin

Sa

21

Mär

Vorführung

Spectrum Warm-up

11:30 Uhr

Familien & Kinder, Erwachsene

nur Museumseintritt