Vertikale Streifen in verschiedenen, hellen Grüntönen. Unterbrochen von unterschiedlich breiten schwarzen Linien.

Elektrizität und Magnetismus

Was ist eigentlich Strom und fließt er auch durch unseren Körper? Was sind Magnete und kann man sie an- und ausschalten?

Altbekannt und trotzdem faszinierend

Entdecken und experimentieren Sie mit Ferromagneten, elektrischen Widerständen, magnetischen Flüssigkeiten oder Hochspannung.

Ein mit Kupferdraht umwickelter metallischer Stab ragt von oben ins Bild. Am unteren Ende des Stabs hängt tannenzapfenförmig und stachelig eine dunkle Flüssigkeit. Im Hintergrund erkennt man unscharf mehrere Personen.
Die magnetische Flüssigkeit wird von einem Elektromagneten angezogen.
SDTB / G. Hidde

Elektrizität

Elektrische Erscheinungen kannten die Menschen bereits im Altertum. Damals beobachteten sie, dass Bernstein kleine Teilchen wie Staub und Fussel anzieht, wenn man ihn mit anderen Materialien reibt. Dem griechischen Wort für Bernstein, Elektron, verdankt die Elektrizität ihren Namen. Auch magnetische Phänomene waren schon damals bekannt. Man erkannte beispielsweise, dass bestimmte Steine – auch ohne sie vorher zu reiben – eisenhaltige Materialien anziehen. Elektrizität und Magnetismus sind eng miteinander verknüpft: Elektrische Ströme rufen Magnetismus hervor. Unzählige technische Apparate und Verfahren nutzen solche elektromagnetischen Zusammenhänge.

Ein Leben ohne Elektrizität: kaum vorstellbar! Kein elektrisches Licht, keine elektrische Waschmaschine, der Fernseher bliebe schwarz, von Computern und vom Internet ganz zu schweigen. Dabei ist die Elektrizität nicht nur in der Technik allgegenwärtig. Auch in der Natur begegnet man ihr ständig, beispielsweise, wenn Blitze am Himmel zucken.

Auf einem Tisch sind verschiedene Metallplatten über Drähte mit einem Messgerät verbunden. Eine Frau berührt zwei der Platten mit ihren Händen und schaut auf das Messgerät, ein Mann schaut dabei zu.
Mithilfe des eigenen Körpers wird die elektrochemische Spannungsreihe unterschiedlicher Metalle untersucht.
SDTB / G. Hidde

Magnetismus

Auch magnetische Erscheinungen trifft man in der Natur dauernd an. Die Erde zum Beispiel ist ein riesiger Magnet. Ihr Magnetfeld nutzen manche Vögel, um bei ihren weiten Zügen ans Ziel zu kommen. Auch die Menschen orientieren sich mithilfe von Magnetismus: Die Nadel des Kompasses richtet sich nach dem Magnetfeld der Erde aus.

Hinter einem Zaun befindet sich ein Experiment. Auf einem dunklen Sockel stehen vorn zwei weiße Säulen, deren Spitzen metallisch sind. Darüber ragen zwei dünne schwarze Stäbe wie ein V in die Luft. Zwischen ihnen spannen sich Lichtbögen. Hinter den Stäben ist eine weitere weiße Säule zu erkennen.
Bei der Jakobsleiter kommt es zu elektrischen Entladungen, die als Lichtbögen sichtbar sind.
SDTB / C. Kirchner

Mehr zum Thema

Termin

Sa

22

Feb

Vorführung

Foucaultsches Pendel

15:30 Uhr

Familien & Kinder, Erwachsene

nur Museumseintritt