Wahnsinn - Illegale Autorennen | Reparieren! | Projekt Lightspeed

20.06.2022

Die Sonderausstellungen im zweiten Halbjahr 2022 im Deutschen Technikmuseum

Pressematerial

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Pressemitteilung

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir freuen uns, Ihnen zwei neue Sonderausstellungen für das zweite Halbjahr 2022 im Deutschen Technikmuseum in Berlin ankündigen zu können.

Am 23. September 2022 eröffnet „Projekt Lightspeed – Mit mRNA-Technologie zum Corona-Impfstoff“. Über die Ausstellung in Lokschuppen I des Museums und eine interaktive Website gibt das hybride Format Einblicke in die Arbeit am weltweit ersten Covid-19-Impfstoff.

Vom 14. Oktober 2022 bis zum 30. Juni 2023 geht die Sonderausstellung „Reparieren! Verwenden statt verschwenden“ in Halle 5 der Ladestraße anhand vielseitiger Objekte der gesellschaftlichen Bedeutung der Reparatur nach.

Wir möchten außerdem darauf hinweisen, dass Sie noch bis zum 3. Juli die Möglichkeit haben, unsere aktuelle Sonderausstellung „Wahnsinn – Illegale Autorennen“ in der Ladestraße zu besuchen.

 

01. Juni 2021 bis 07. August 2022

Von A bis J: Berliner U-Bahnzüge von gestern und morgen

Deutsches Technikmuseum, Lokschuppen II

 

Das Deutsche Technikmuseum zeigt in Kooperation mit der BVG und dem Fahrzeughersteller Stadler in der Eisenbahn-Ausstellung im Lokschuppen das Mock-up der neuen Berliner U-Bahn. Es ist ein 1:1-Modell der neuen U-Bahn Baureihe J/JK, das die BVG im Frühjahr 2020 bei Stadler bestellt hat.

An der Seite des Neulings sind zwei historische Berliner U-Bahnwagen zu sehen. Direkt neben dem Mock-up auf Gleis 15 steht der Wagen 86 der Baureihe A1 von 1908, das älteste in Deutschland erhaltene U-Bahn-Fahrzeug. Abgerundet wird die Präsentation durch einen Doppeltriebwagen der Reihe F79 von 1980, der im Freigelände des Museums gezeigt wird.

Unter dem Motto „Von A bis J – Berliner-U-Bahnen von gestern und morgen“ schlägt das Museum damit einen Bogen von 170 Jahren, von den Anfängen der Berliner U-Bahn im Jahr 1902 bis in ihre Zukunft im Jahr 2072.

 

 

21. Januar 2022 bis 19. Februar 2023

Alltag an Schienen. Fotografien aus der DDR von Burkhard Wollny

Deutsches Technikmuseum, Neubau, 4. OG, Große Galerie

 

Burkhard Wollny ist Fotograf und Eisenbahnfan aus der Nähe von Stuttgart. Besonders alte Dampfloks haben es ihm angetan. Vor dem Mauerfall reist er immer wieder in die DDR und nach West-Berlin, wo noch viele der alten Maschinen ihren Dienst tun. Wollny fotografiert unzählige Loks, aber auch den Alltag an der Strecke. Dabei gelingen ihm einzigartige Bilder vom Leben in den Städten und in der Provinz, auf Bahnhöfen und an Bahnübergängen. Wir begegnen Reisenden, Kindern auf Klassenfahrt oder dem Bahnpersonal und bekommen Einblicke in Wohngegenden nahe der Schienen.
Heute ermöglichen uns diese Fotos einen unverstellten Blick hinter die bröckelnden Fassaden des „real existierenden Sozialismus".

 

 

25. Februar bis 03. Juli 2022

Wahnsinn - Illegale Autorennen. Wie stoppen wir den Tempo-Rausch?

Deutsches Technikmuseum, Ladestraße: Halle 5 (Zugang über Möckernstraße 26)

 

Sie gelten als Gipfel rücksichtsloser Raserei im Straßenverkehr: illegale Autorennen. Drastisch führte das 2016 der Tod eines Unbeteiligten in Berlin vor Augen, der als „Kudamm-Raser-Fall“ Schlagzeilen machte. Obwohl Gesetzgebung und Strafverfolgung verschärft wurden, steigen die Ermittlungsverfahren weiter an.

Das Deutsche Technikmuseum geht dem Thema in der Sonderausstellung „Wahnsinn – Illegale Autorennen. Wie stoppen wir den Tempo-Rausch?“ nach. Der Blick reicht dabei von den historischen und gesellschaftlichen Wurzeln der Raserei in unserer automobilen Kultur bis hin zu den Maßnahmen, illegale Autorennen wirksam zu verhindern. Dazu gehören auch moderne Fahrerassistenzsysteme zur automatischen Geschwindigkeitsbeschränkung. Als Großobjekte sind Wracks aus illegalen Autorennen zu sehen, allen voran der Jeep von Michael Warshitsky, der 2016 Opfer der Kudamm-Raser wurde.

Die Ausstellung entstand in Kooperation mit der Polizei Berlin.

 

Ab 23. September 2022

Projekt Lightspeed - Mit mRNA-Technologie zum Corona-Impfstoff

Deutsches Technikmuseum, Lokschuppen I und virtuell

 

Die Sonderausstellung „Projekt Lightspeed – Mit mRNA-Technologie zum Corona-Impfstoff“ zeigt die in Rekordzeit umgesetzte Entwicklung des weltweit ersten COVID-19-Impfstoffs. Er basiert auf der jahrzehntelang entwickelten mRNA-Technologie der Firma BioNTech. Über eine interaktive Website und die Ausstellung im Museum gibt das hybride Format Einblicke in die Arbeit am Botenmolekül mRNA, das in der Forschung lange unterschätzt wurde. „Projekt Lightspeed“ erklärt, warum diese Technologie die Medizin revolutionieren könnte. Grundlage der Ausstellung ist Filmmaterial des Regisseurs Michael Schindhelm, der Ugur Sahin, Özlem Türeci und ihr Team interviewte. Entscheidende Etappenziele im Kampf gegen COVID-19 und das Potential von mRNA werden in den Videosequenzen verdeutlicht. Die Ausstellung zeigt zudem eine einzigartige Auswahl an Exponaten aus dem Hause BioNTech.

 

 

Vorschau:
ab Ende 2022 bis 30. Juni 2023

Reparieren! - Verwenden statt verschwenden

Deutsches Technikmuseum, Ladestraße: Halle 5 (Zugang über Möckernstraße 26)

 

Ob Handy, Sneaker oder Fahrrad – etwas zu reparieren ist immer einen Versuch wert. Beim Reparieren verstehen wir, wie Dinge funktionieren, statt sie wegzuwerfen und neu zu kaufen. Reparieren ist gelebte Nachhaltigkeit im Alltag. Die Ausstellung „Reparieren!“ zeigt die Vielfalt der Reparatur von der alten japanischen Goldreparatur bis zum Superspezialwerkzeug für Spielkonsolen. An interaktiven Stationen werden kleine und große Ausstellungsgäste gemeinsam tätig, stopfen ein Loch in einer Riesensocke oder flicken einen Deich. So wird klar: Reparieren ist nicht nur sinnvoll, sondern macht auch viel Spaß!

Unter der Schirmherrschaft der Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz.
Medienpartner: Himbeer-Verlag, radioeins vom rbb.