Das Keyvisual der Ausstellung "SuperCity 3000. Unsere Stadt der Zukunft" mit Grafiken auf blauem Hintergrund, die Zukunftsvisionen von Kindern der Stadt der Zukunft zeigen.

SuperCity 3000

Eine Ausstellung von Kindern für Kinder: "SuperCity 3000. Unsere Stadt der Zukunft" ist bis 27. Juni 2027 in der Ladestraße zu sehen.

Bitte beachtet, dass die Sonderausstellung SuperCity 3000 am 23. Mai anlässlich einer Veranstaltung im Rahmen des Ehrentages erst ab 14 Uhr öffnet.

Der Stadtraum gehört in Kinderhand!

Wie werden wir in der Stadt der Zukunft leben? „SuperCity 3000. Unsere Stadt der Zukunft“ widmet sich einem hochaktuellen, gesellschaftlich relevanten Thema, denn die Gestaltung von Städten ist eine drängende Herausforderung der Gegenwart, die alle Lebensbereiche der Menschen prägt. Dabei leben schon heute 90 Prozent der Kinder in Deutschland in Stadtgebieten. Ihnen muss somit mehr Gehör in den Stadtplanungen gewährt werden.

Farbenfrohe Modelle von einer „Stadt der Zukunft“ bilden das Zentrum der Ausstellung in der Ladestraße des Museums.
Die Modelle der Grundschüler von ihrer „Stadt der Zukunft“ bilden das Herzstück der Ausstellung in der Ladestraße des Museums.
SDTB/ Foto: Ériver Hijano

In der Ausstellung „SuperCity 3000. Unsere Stadt der Zukunft“ hatten und haben Kinder deshalb die gleichen Rechte wie Erwachsene. Mitarbeitende des Deutschen Technikmuseums haben die Ausstellung zusammen mit 60 Kindern, unseren Zukunftskuratorinnen und Zukunftskuratoren, entwickelt. Die Modelle, die diese Kinder aus vier Berliner Schulen dafür gebaut haben, stehen im Mittelpunkt des Ausstellungsraumes. Darum gruppieren sich auf 500 Quadratmetern innovative Ideen und neue technische Entwicklungen, die das Leben in der Stadt in Zukunft für alle besser machen sollen.

 

Ausprobieren und Mitwirken

Über die gesamte Ausstellung finden sich Experimentier- und Mitmachstationen, die zum tieferen Erkunden des Themas einladen. Spielerisch mit dem Invisible Shield, das die Besuchenden visuell an einen anderen Ort teleportiert, gemeinschaftlich auf der Plauderbank, die zum Austausch mit anderen Menschen einlädt oder kreativ, indem aus Sand und anderen Materialien eigene Modelle für die Stadt der Zukunft gebaut werden können.

Lasst uns die Stadt verbessern!

Die im partizipativen Prozess mit 60 Zukunftskuratorinnen und Zukunftskuratoren entstandenen Ideen sind in der Ausstellung in sechs Bereiche unterteilt: Weite, Wachstum, Versorgung, Natur, Klima und Gemeinschaft. Diese Bereiche behandeln unterschiedliche Fragen, denen sich die Kinder in der Ausstellungsarbeit gestellt haben. Fantastische Ideen wie Zeitreisen und fliegende Autos scheinen in weit entferne Zukünfte zu gehören. Die Ausstellung macht den Abgleich und schaut genauer hin.

Wie können wir alle in der Stadt gut leben?

Ein sogenanntes Wohnei ist ein kleines rundes weißes Haus mit allem fürs Leben Notwendige. Es produziert sogar seinen eigenen Strom aus Wind- und Sonnenenergie.
Dieses runde Häuschen könnte überall in der Stadt aufgestellt werden, wo schnell eine kleine Wohnung gebraucht wird. Diese „Ecocapsule“ braucht keinen Anschluss für Wasser und Strom. Sie verfügt über eine Koch- und Schlafgelegenheit sowie eine Toilette und versorgt sich selbst über regenerative Energien.
SDTB/ Foto: Ériver Hijano

Wir haben uns gefragt: Wie kann die Stadt mehr Menschen unterbringen? Was hält die Stadt am Laufen? Was braucht die Stadt, weil sich das Klima verändert? Wie können wir in der Stadt gemeinsam gut leben? Wie können alle Lebewesen in der Stadt ihren Platz finden?

Pflanzen und Tiere gehören in die Stadt, wie auch Menschen. Aber ihnen wird meist weniger Platz zugesprochen. Die Ausstellungsmacher haben sich Gedanken darum gemacht, und auch in Politik, Forschung und Baubranche sind Schritte in eine Tier- und pflanzenreichere Zukunft der Städte erkennbar.

Die Zukunft ist offen, wir können sie mitgestalten!

Die Ausstellung lädt besonders Kinder ein sich am demokratischen Prozess um die Zukunft der Stadt zu beteiligen und eröffnet Perspektiven, wie dies bereits im Kindesalter gelingen kann. Die Zukunft beginnt jetzt – lasst sie uns gemeinsam gestalten!

Neben den Mitmachangeboten in der Ausstellung gibt es buchbare Workshops für Grundschulklassen sowie Programme für familiäre Kleingruppen an den Wochenenden und in den Ferien.

Laufzeit: 27. März 2026 bis 27. Juni 2027

Workshops und Termine

Fakt oder Future? Der Kinder-Podcast zur Ausstellung

Cover des Podcasts "Fakt oder Future? Ab in die Stadt der Zukunft!" Daruaf ist in Pink und Orange das gezeichnete Key Visual einer silisoerten Stadt zu sehen und das Logo des Deutschen Technikimuseums. Außerdem steht eine Frau in Vordergrund - die Moderatorin Jana Forkel.
SDTB

Stell dir eine Stadt vor, die freundlicher, klüger und gerechter ist! Gemeinsam erkundet Jana mit Anastasiia, Jaro und Mia diese Stadt der Zukunft. Sie sprechen mit Expertinnen und Experten über Technik, Umwelt und Stadtplanung. Dabei stellen sie große, manchmal ziemlich crazy Fragen: Werden Häuser wie Pflanzen wachsen? Können Städte gute Laune machen? Was wäre, wenn Tiere mitbestimmen dürfen, wie unsere Stadt aussieht? Und in jeder Folge spielen sie „Fakt oder Future?“. Sie hören scheinbar verrückte Geschichten und müssen raten: Gibt’s das schon oder ist das eine Idee aus der Zukunft? Rate mit! Die Zukunft ist näher als du denkst!

Hier geht's direkt zum Podcast.

Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft der Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen.

Logo des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen.

Medienpartner:

Logo von GEOlino, grün und rot.
Logo von "Himbeer. Berlin mit Kind", rosa und schwarz.