Neue Ausstellung: „SuperCity 3000. Unsere Stadt der Zukunft“
Ab dem 27. März zeigt das Deutsche Technikmuseum die Sonderausstellung „SuperCity 3000. Unsere Stadt der Zukunft“. Entwickelt wurde sie mithilfe von 60 Grundschulkindern.
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Die Modelle der Grundschüler von ihrer „Stadt der Zukunft“ bilden das Herzstück der Ausstellung in der Ladestraße des Museums.
SDTB/ Foto: Ériver Hijano
Rund um die fantasievollen Modelle der Kinder von ihrer Stadt der Zukunft gruppieren sich Themeninseln wie „Klima“ oder „Wachstum“, die eine Brücke zu realen innovativen Projekten schlagen.
SDTB/ Foto: Ériver Hijano
Das historische Modell einer Unterwasser-Forschungsstation vor der Insel Helgoland macht deutlich, dass schon seit Jahrzehnten zum Wohnen unter Wasser geforscht wird.
SDTB/ Foto: Ériver Hijano
Dieses runde Häuschen könnte überall in der Stadt aufgestellt werden, wo schnell eine kleine Wohnung gebraucht wird. Diese „Ecocapsule“ braucht keinen Anschluss für Wasser und Strom. Sie verfügt über eine Koch- und Schlafgelegenheit sowie eine Toilette und versorgt sich selbst über regenerative Energien.
SDTB/ Foto: Ériver Hijano
Ein smarter Mülleimer meldet per Sensor, wenn er voll ist und geleert werden muss. Die Kinder können das in der Ausstellung selbst ausprobieren.
SDTB/ Foto: Ériver Hijano
Eine Mitmach-Station zeigt verschiedene Stadtansichten vor und nach einem Umbau: Begrünte Inseln statt grauer Betonwüste, fußgängerfreundliche Viertel statt Autostadt. Im Handumdrehen wird aus tristem Beton-Zustand die bunte Stadt der Zukunft!
SDTB/ Foto: Ériver Hijano
Mit kinetischem Sand und bunten Bauelementen können Kinder und Erwachsene selbstständig oder in Workshops an ihren Ideen für eine lebenswerte Stadt der Zukunft bauen.
SDTB/ Foto: Ériver Hijano
Fühlt sich die Eidechse auf der Straße wohl? Oder der Igel auf dem Balkon? An dieser Mitmach-Station mit Audio-Kommentar können Kinder lernen, welche Umgebung für welches Tier in der Stadt ideal ist.
SDTB/ Foto: Ériver Hijano
Je ausdauernder man an dieser Mitmach-Station in die Luft hüpft, desto mehr Energie sammelt man für die Stadt der Zukunft – und füllt so ihre Stromspeicher. Ideal zum Austoben nach einem langen Museumstag. Nicht nur für Kinder.
SDTB/ Foto: Ériver Hijano
Auf einen bestehenden Stadtplan von Berlin können alternative Pläne gemalt und über die hinterleuchtete Fläche geklebt werden. Toll, wo auf einmal überall Spielplätze und Parks zu finden sind! Das kann spontan in der Ausstellung oder im Workshop gemacht werden.
SDTB/ Foto: Ériver Hijano
Pressemitteilung
Ab dem 27. März zeigt das Deutsche Technikmuseum die Sonderausstellung „SuperCity 3000. Unsere Stadt der Zukunft“. Entwickelt wurde sie mithilfe von 60 Grundschulkindern.
Wie werden wir in der Stadt der Zukunft leben? Damit beschäftigt sich die Sonderausstellung „SuperCity 3000. Unsere Stadt der Zukunft“ im Deutschen Technikmuseum. Das Besondere an der Ausstellung ist, dass sie von Kindern für Kinder entwickelt wurde: Sechzig Grundschulkinder haben Visionen für ihre Zukunftsstadt überlegt und gebaut. Dabei entstanden fantasievolle Stadtmodelle – das Herzstück der Ausstellung. Davon ausgehend werden innovative Projekte, technische Prototypen und Architektur-entwürfe gezeigt, die Zukunftsideen der Kinder widerspiegeln.
Eine drängende Herausforderung
Mit der Ausstellung widmet sich das Museum einem hochaktuellen Thema. Die Gestaltung von Städten ist eine drängende Herausforderung und prägt alle Lebens-bereiche der Menschen. Schon heute leben 90 Prozent der Kinder in Deutschland in Stadtgebieten, im Jahr 2050 werden es über 70 Prozent der Weltbevölkerung sein. Um diese Entwicklung auch als Chance zu begreifen, lautet das Motto der Ausstellung:
„Die Zukunft ist offen, wir können sie mitgestalten!“ Besonders wichtig ist es dem Team dabei, die Stimmen der jungen Generation ernst zu nehmen – ihre Ideen, Ängste und Hoffnungen müssen in die Stadtplanung einfließen.
Fantasievolle Stadtlandschaft
Der zentrale Ausstellungsbereich ist die fantasievolle Stadtlandschaft der Kinder, in der sie innovative Lösungen für die Herausforderungen der Gegenwart präsentieren sowie ihre Wünsche und Hoffnungen in Bilder fassen. So auch die Idee der “Small Houses” von Hollie und Helene: “Unsere Häuser sind dafür da, dass darin Obdachlose wohnen können und sie damit immer dorthin fahren, wo sie hinfahren wollen.” Während sich manche Kinder mit der Verbesserung der Lebensumstände beschäftigen, träumen andere von fantastischen neuen Welten. Einige Kinder reagieren mit ihren Ideen auf düstere Zukunftsprognosen, wie etwa Laura: “Mein Kühlzentrum ist dazu da, um sich zu kühlen, wenn später 40 Grad sind.”
Die Dramaturgie der von studio klv gestalteten Ausstellung folgt konsequent dem partizipativen Prozess. Zunächst werden die beteiligten Kinder vorgestellt. Dann beginnt in einem abgedunkelten Tunnel die Zeitreise. Die Besuchenden treffen auf Zeitmaschinen, welche die Kinder gebaut haben, und werden von deren Stimmen gedanklich in die Zukunft mitgenommen. Am Ende des Tunnels öffnet sich der Blick auf das vielfältige Panorama der gebauten Modelle.
Um die Stadt sind sechs Themenbereiche gruppiert, die sich aus den Ideen der Kinder ergeben: Gemeinschaft, Klima, Natur, Versorgung, Wachstum und Weite. Hier zeigen spannende Objekte, wie etwa eine Lieferdrohne, eine Unterwasserwohnung, oder auch innovative Baumaterialien, wie das Leben in zukünftigen Städten aussehen könnte. Interaktive Stationen zur smarten Müllabfuhr oder Erdbebensicherheit laden zum Ausprobieren ein. In einem großen Mitmachbereich können die Besuchenden an der Zukunftsstadt mitbauen und eigene Ideen für die Stadt der Zukunft beisteuern.
Ein Begleitprogramm für Schulklassen und Familien sowie ein Podcast ergänzen die Ausstellung.
Laufzeit: 27.03. 2026 bis 27.06.2027
Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft der Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen.