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Neue Ausstellung: „SuperCity 3000. Unsere Stadt der Zukunft“

25.03.2026

Ab dem 27. März zeigt das Deutsche Technikmuseum die Sonderausstellung „SuperCity 3000. Unsere Stadt der Zukunft“. Entwickelt wurde sie mithilfe von 60 Grundschulkindern.

Pressematerial

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Pressemitteilung

Ab dem 27. März zeigt das Deutsche Technikmuseum die Sonderausstellung „SuperCity 3000. Unsere Stadt der Zukunft“. Entwickelt wurde sie mithilfe von 60 Grundschulkindern.

Wie werden wir in der Stadt der Zukunft leben? Damit beschäftigt sich die Sonderausstellung „SuperCity 3000. Unsere Stadt der Zukunft“ im Deutschen Technikmuseum. Das Besondere an der Ausstellung ist, dass sie von Kindern für Kinder entwickelt wurde: Sechzig Grundschulkinder haben Visionen für ihre Zukunftsstadt überlegt und gebaut. Dabei entstanden fantasievolle Stadtmodelle – das Herzstück der Ausstellung. Davon ausgehend werden innovative Projekte, technische Prototypen und Architektur-entwürfe gezeigt, die Zukunftsideen der Kinder widerspiegeln.

Eine drängende Herausforderung

Mit der Ausstellung widmet sich das Museum einem hochaktuellen Thema. Die Gestaltung von Städten ist eine drängende Herausforderung und prägt alle Lebens-bereiche der Menschen. Schon heute leben 90 Prozent der Kinder in Deutschland in Stadtgebieten, im Jahr 2050 werden es über 70 Prozent der Weltbevölkerung sein. Um diese Entwicklung auch als Chance zu begreifen, lautet das Motto der Ausstellung:

„Die Zukunft ist offen, wir können sie mitgestalten!“  Besonders wichtig ist es dem Team dabei, die Stimmen der jungen Generation ernst zu nehmen – ihre Ideen, Ängste und Hoffnungen müssen in die Stadtplanung einfließen.

Fantasievolle Stadtlandschaft

Der zentrale Ausstellungsbereich ist die fantasievolle Stadtlandschaft der Kinder, in der sie innovative Lösungen für die Herausforderungen der Gegenwart präsentieren sowie ihre Wünsche und Hoffnungen in Bilder fassen. So auch die Idee der “Small Houses” von Hollie und Helene: “Unsere Häuser sind dafür da, dass darin Obdachlose wohnen können und sie damit immer dorthin fahren, wo sie hinfahren wollen.” Während sich manche Kinder mit der Verbesserung der Lebensumstände beschäftigen, träumen andere von fantastischen neuen Welten. Einige Kinder reagieren mit ihren Ideen auf düstere Zukunftsprognosen, wie etwa Laura: “Mein Kühlzentrum ist dazu da, um sich zu kühlen, wenn später 40 Grad sind.”

Die Dramaturgie der von studio klv gestalteten Ausstellung folgt konsequent dem partizipativen Prozess. Zunächst werden die beteiligten Kinder vorgestellt. Dann beginnt in einem abgedunkelten Tunnel die Zeitreise. Die Besuchenden treffen auf Zeitmaschinen, welche die Kinder gebaut haben, und werden von deren Stimmen gedanklich in die Zukunft mitgenommen. Am Ende des Tunnels öffnet sich der Blick auf das vielfältige Panorama der gebauten Modelle.

Um die Stadt sind sechs Themenbereiche gruppiert, die sich aus den Ideen der Kinder ergeben:  Gemeinschaft, Klima, Natur, Versorgung, Wachstum und Weite. Hier zeigen spannende Objekte, wie etwa eine Lieferdrohne, eine Unterwasserwohnung, oder auch innovative Baumaterialien, wie das Leben in zukünftigen Städten aussehen könnte. Interaktive Stationen zur smarten Müllabfuhr oder Erdbebensicherheit laden zum Ausprobieren ein. In einem großen Mitmachbereich können die Besuchenden an der Zukunftsstadt mitbauen und eigene Ideen für die Stadt der Zukunft beisteuern.

Ein Begleitprogramm für Schulklassen und Familien sowie ein Podcast ergänzen die Ausstellung. 

 Laufzeit: 27.03. 2026 bis 27.06.2027

Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft der Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen.