Digitalisierung AEG-Fotoalben
Gefördert von der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und gesellschaftlichen Zusammenhalt
Das Projekt „Ausbildung, Fabrik, Produkt. AEG-Fotoalben der Werkschule in Berlin-Reinickendorf und der Maschinenfabrik Brunnenstraße in Berlin Wedding“ wird vom 06.02.2025 bis 31.12.2025 durchgeführt. Die Förderung erfolgt im Rahmen des Förderprogramms zur Digitalisierung von Kulturgut des Landes Berlin.
Das Projekt möchte einen bisher der Öffentlichkeit nicht bekannten und nicht zugänglichen Fotobestand des AEG-Konzerns, der für die Geschichte der Berliner Industriekultur und Arbeitswelt bedeutend ist, digital sichern und zur Verfügung stellen. Die insgesamt etwa 4.000 Fotos bieten einen Einblick in das soziale Leben der Auszubildenden, die später als Dreher, Feinmechaniker, Maschinenschlosser, Modelltischler und Former in der Produktion tätig wurden. Hinzu kommen Fotos der Produktionsstätte, ihrer Ausstattung und Ausgestaltung. Die meisten Alben enthalten Fotos der Produkte, von kleinen Messgeräten bis zu großen Maschinen. Diese Bildquellen sind eine Dokumentation der Arbeitswelt und Arbeitswirklichkeit in Zeiten des Umbruchs und Wandels, die in diesem Projekt digitalisiert und über die einschlägigen Präsentationsplattformen online zugänglich gemacht werden.
Das Forschungs- und Kompetenzzentrum Digitalisierung Berlin ist am Zuse-Institut-Berlin (ZIB) angesiedelt und wird gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Förderzeitraum: 06.02.2025 bis 31.12.2025
Neugestaltung Dauerausstellung Schienenverkehr
Gefördert von der DKLB-Stiftung (Lotto-Stiftung Berlin)
Ziel des Projektes ist, die Ausstellung in den historischen Lokschuppen des Anhalter Bahnhofs in eine neue, zeitgemäße Form zu bringen. Die Dauerausstellung Schienenverkehr gehört zu den bekanntesten und ältesten Ausstellungen des Hauses. Die Neugestaltung nimmt ihr Markenzeichen, die einmalige Atmosphäre der denkmalgeschützten Gebäude mit dem authentischen Geruch von Ruß und Öl, auf und entwickelt es weiter. Die eindrucksvollen Züge und Eisenbahnobjekte werden nicht als technische Kolosse gezeigt, sondern für das Publikum mit ihren Geschichten und kulturgeschichtlichen Bezügen zugänglich und erlebbar gemacht. Unterstützt durch digitale Techniken werden Gebäude und Exponate zu einem neuartigen, immersiven Erlebnis erweitert.
Die neue Ausstellung schlägt den Bogen zu relevanten Gegenwartsthemen wie Mobilität und Nachhaltigkeit und spricht das diverse und internationale Publikum des Hauses an. Eine zeitgemäße Ausstellungsgestaltung bietet ein spannendes, abwechslungsreiches und gut zugängliches Ausstellungserlebnis und gewährleistet zugleich hohe Aufenthaltsqualität und zuverlässige Orientierung.
Projektlaufzeit: November 2019 bis Juni 2024
Akten der Schriftschneiderei der H. Berthold AG
Gefördert von der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und gesellschaftlichen Zusammenhalt
Das Projekt „Cut, Paste, Edit – Akten der Abteilung Schriftschneiderei der H. Berthold AG zu Entwurf und Fertigung“ wird vom 18.01.2024 bis 31.12.2024 durchgeführt. Die Förderung erfolgt im Rahmen des Förderprogramms zur Digitalisierung von Kulturgut des Landes Berlin.
Ziel ist es, Zeugnisse der typografischen Kultur Berlins zu sichern und international sichtbar zu machen, die Digitalisierung des typografischen Kulturerbes Berlins voran zu bringen sowie die Grundlage für weitere Forschung zu verbessern. Es werden 78 Akten aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts mit Briefen von Schriftdesignern, internem Schriftgut, Probeandrucken und Zeichnungen aus der Abteilung Schriftschneiderei der H. Berthold AG zu Entwurf und Fertigung von Bleilettern verschiedener Schriftschnitte digitalisiert und über die einschlägigen Präsentationsplattformen online zugänglich gemacht.
Das Forschungs- und Kompetenzzentrum Digitalisierung Berlin ist am Zuse-Institut-Berlin (ZIB) angesiedelt und wird gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und gesellschaftlichen Zusammenhalt.