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Fünf Mädchen experimentieren an einem Tisch. Ein Mädchen hält eine Glasflasche, aus der ein Stab mit Kugel an der Spitze ragt, an einen kleinen Metallkegel, der auf einer kleinen runden Platte mit glatter, schwarzer Oberfläche steht.

Schülerlabor Meilensteine

Im Schülerlabor Meilensteine begeben sich Schülerinnen und Schüler auf eine Zeitreise und experimentieren mit Nachbauten historischer Versuchsanordnungen zu den Themen Optik und Elektrizität.

Auf den Schultern von Riesen

1675 schrieb Isaac Newton in einem Brief den berühmten Satz: „Wenn ich weiter geblickt habe, so deshalb, weil ich auf den Schultern von Riesen stehe.“ Ganz ähnlich machen es die Schülerinnen und Schüler im Schülerlabor Meilensteine: Sie lernen jeweils zwei historisch bedeutende Forscherpersönlichkeiten wie Isaac Newton oder Alessandro Volta kennen und vollziehen Schlüsselexperimente nach. Die lehrplanorientierten Programme „Opticks“ und „Elektricität“ richten sich an Schülerinnen und Schüler der 5. bis 10. Klasse und vertiefen Inhalte aus der Ausstellung des Science Center Spectrum.

Drei Mädchen experimentieren an einem Tisch. Auf dem Tisch befinden sich eine große, runde Platte mit glatter, dunkler Oberfläche, Papier und ein Stück Fell. Außerdem steht am Ende des Tischs eine Glasflasche, deren unterer Teil mit silberner Folie umwickelt scheint. Verschlossen ist sie mit einem Korken, in dem ein Metallstab steckt. An der Spitze des Stabs befindet sich eine kleine Kugel. Ein Mädchen steht und hält eine silberne Metallplatte an drei Schnüren über die etwa gleich große dunkle Platte. Die anderen beiden Mädchen sitzen und schauen auf die silberne Platte. Das Mädchen rechts hält die kleine Kugel einer zweiten dieser speziellen Glasflaschen in Richtung der hängenden Platte.
Mit Nachbauten historischer Versuche forschen die Schülerinnen und Schüler zum Thema Elektrizität. SDTB/ Foto: C. Kirchner 1/1

Historische Experimente in besonderer Atmosphäre

Einzigartig ist die Arbeit mit Replikationen, die nach aufwendiger Recherche anhand von Originalquellen nachgebaut wurden. Auch beim Experimentieren stehen die Schülerinnen und Schüler vor ähnlichen Herausforderungen wie die damaligen Wissenschaftler. Sie arbeiten mit den damals üblichen Materialien wie Bärlappsporen oder Harzkuchen. Der didaktische Einsatz von Schriftquellen wie Briefe und Beschreibungen der Experimente eröffnet Einblicke in das Leben und die Arbeit der Forscher. Dabei wird deutlich, wie Wissenschaftskommunikation schon damals funktionierte, als Wissenschaftler ihre Ideen und Erkenntnisse miteinander austauschten.

Drei Mädchen experimentieren an einem Tisch. Zwei sitzen sich am Tisch gegenüber, ein drittes steht ganz rechts. Es ist leicht nach vorne gebeugt und justiert ein Glasprisma in einem Holzgestell. Das Mädchen links schaut sie an. Auf dem Tisch steht in einem Holzgestell eine helle Fläche, etwa so groß wie ein A4-Blatt. Auf der Fläche leuchten in einem waagerechten Streifen die Spektralfarben. Das Mädchen in der Mitte betrachtet diese. Die Geräte erwecken durch ihr dunkles Holz und ihre Formen einen historischen Eindruck.
Farben erforschen an Nachbauten originaler Versuche von Isaac Newton. SDTB/ Foto: C. Kirchner 1/1