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Tipps für Erwachsene

Ihr wollt das Deutsche Technikmuseum ohne Kinder besuchen und fragt euch, was es hier zu entdecken gibt? Jede Menge! Wir haben euch hier ein paar Tipps zusammengestellt.

Faszinierende Ausstellungen

Ob Lokomotiven, Schiffsmodelle oder echte Flugzeuge: In unseren großen Dauerausstellungen gibt es jede Menge zu entdecken. Aber auch die kleineren Ausstellungen, etwa zur Textiltechnik, Papiertechnik oder Drucktechnik lohnen sich. Es ist für alle Interessen etwas dabei!

Ein mit Vitrinen gesäumter Gang, darin verschiedene Modelle von Segelschiffen.

52 Schiffsmodelle aus fünf Jahrhunderten erzählen auf einer Zeitachse von der Entdeckung fremder Kontinente und dem Einfluss der Seefahrt auf Kultur und Handel.

SDTB/ Foto: H. Hattendorf

Forschen gefällig?

Entdeckt unsere einzigartige technikhistorische Bibliothek mit rund 500.000 Bänden zu verschiedenen Aspekten der Technikgeschichte. Oder forscht in unserem Historischen Archiv - es sichert und bewahrt wertvolle und einzigartige archivalische Quellen wie Urkunden, Fotos, Akten und Firmenarchive, etwa der AEG.

Blick in Archivregale mit drehbaren Reihen.

Moderne Archivschränke garantieren einen guten Zugriff auf das Archivgut.

SDTB/ Foto: Ériver Hijano

Luxus-Limousinen und elektrische Seifenkisten

In einem eigenen Museumstrakt - der historischen Ladestraße - ist unsere Dauerausstellung zum Thema Straßenverkehr zu sehen. Hier schlägt das Liebhaber-Herz höher: Elegante Luxus-Limousinen, innovative Elektroautos aus dem frühen 20. Jahrhundert oder außergewöhnliche Erfindungen wie das Amphicar gibt es hier zu entdecken.

Das feuerrote Amphicar hat deutlich mehr Bodenfreiheit als ein normales Auto. Es sieht aus wie ein Cabrio und ähnelt im Design anderen Wagen der frühen 1960er Jahre: runde Glubschaugen-Scheinwerfer, angedeutete Flossen am Heck.

SDTB/ Foto: C. Kirchner

Einfach mal ausspannen?

Nach mehreren Stunden im Museum kann einem schon mal der Kopf schwirren. Wir haben die Lösung: Ein halbes Stündchen in unserem idyllischen Museumspark wirkt Wunder! Wer mag, kann dabei auch unsere Windmühlen und die Schmiede erkunden. Oder sich einfach faul auf eine unserer bequemen Parkbänke setzen.

Die kastenförmige, vierflügelige Bockwindmühle im Museumspark. Sie ruht als Ganzes auf dem drehbaren Bock, der ihr den Namen gibt.

In der Bockwindmühle finden regelmäßig Vorführungen statt. Ihr könnt die Mühle sogar selbst mit dem Ster in den Wind drehen!

SDTB/ Foto: C. Kirchner

FAQs für Erwachsene

Ja, der Besuch im Deutschen Technikmuseum eignet sich sehr gut für Erwachsene! Ihr müsst keine Technik-Spezialisten sein, um einen Besuch bei uns zu genießen. Auf über 28.500 Quadratmetern Ausstellungsfläche ist für alle etwas dabei: ob es die großen Ausstellungen zu Eisenbahn, Luftfahrt und Schifffahrt sind oder die kleineren Ausstellungen, zum Beispiel zur Textiltechnik, der Papiertechnik, der Drucktechnik oder der Nachrichtentechnik. Lasst euch überraschen!

Das Museum eignet sich sehr gut für Menschen, die keine speziellen Vorkenntnisse über technische Themen haben. Wir stellen die Beziehung zwischen Mensch und Technik in den Mittelpunkt unserer Ausstellungen. Es geht also um die Kulturgeschichte der Technik – wie die Menschen die Technik beeinflusst haben und anders herum. Dafür braucht man keine großen Vorkenntnisse. Alles ist sehr anschaulich und leicht zugänglich erklärt. Außerdem gibt es viele Stationen, in denen ihr etwas selbst ausprobieren könnt. Langweilig wird euch also bestimmt nicht. Für Leute, die sich sehr gut mit Technik auskennen, ist der Besuch trotzdem lohnenswert – denn auch sie erfahren bei uns sicherlich noch viel Neues und können die tollen Exponate genießen.

Ein Ticket für Erwachsene kostet 15 Euro, ermäßigt 9 Euro. Wenn ihr das Ticket online bucht, kostet es zwei Euro weniger als wenn ihr es vor Ort an der Kasse kauft. Alles zu unseren Preisen und Ermäßigungen findet ihr hier. Und hier geht es direkt zu den Tickets.

Ihr könnt ohne Langeweile den ganzen Tag im Museum verbringen. Vor allem, wenn ihr das Haupthaus und das Science Center Spectrum und zusätzlich die Ausstellungen in der Ladestraße besucht, ist ein Tag sehr schnell vorbei. Zwischendurch könnt ihr eine Pause in einem unserer Museumscafés oder im Park oder in unseren Picknick-Bereichen mit eigenem Essen einlegen. Um einen schnellen Überblick zu bekommen, solltet ihr mindestens zwei Stunden einplanen, besser drei.

Ihr erreicht das Museum ganz bequem mit öffentlichen Verkehrsmitteln: U1, U7 Möckernbrücke, U1, U2 Gleisdreieck (barrierefrei), S1, S2, S25 Anhalter Bahnhof (barrierefrei). Es gibt nur wenige kostenpflichtige Parkplätze am Museum. Wir empfehlen die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder mit dem Fahrrad. Eine Anfahrtsbeschreibung findet ihr auch hier.

Alles rund um den Besuch wie Öffnungszeiten, Preise und vieles mehr erfahrt ihr hier.

Ja, an jedem ersten Freitag im Monat ist der Besuch bei uns ab 13 Uhr kostenfrei! Bucht euch dafür ein Frei-Ticket hier.

Besonders beliebt sind unsere großen Ausstellungen zur Eisenbahn, zur Luftfahrt und zur Schifffahrt mit ihren großen Exponaten. Aber auch die kleineren Ausstellungen, etwa zur Nachrichtentechnik, zur Drucktechnik oder Textiltechnik sind einen Besuch unbedingt wert.

Es gibt mehrere Highlights, die ihr unbedingt sehen solltet: Unser größtes Objekt ist der Kaffenkahn in der Schifffahrts-Ausstellung. Er erstreckt sich über drei Stockwerke. Mit einem solchen Kahn wurden früher Baumaterialien und Lebensmittel aus dem Umland in die Stadt Berlin transportiert. Unser Kaffenkahn wurde auf dem Grund der Havel geborgen und von uns restauriert. Ein weiteres Highlight ist das älteste erhaltene Flugzeug aus deutscher Produktion – die Jeannin Stahltaube. Ihr findet sie in der Luftfahrt-Ausstellung. Dort steht auch die imposante „Tante Ju“, eine Junkers Ju 52, die in den 1930er Jahren ein sehr beliebtes Passagierflugzeug war. Viele Besucher finden, dass alle Lokomotiven in unseren Lokschuppen absolute Highlights sind. Außerdem gibt es bei uns in der Eisenbahn-Ausstellung auch den Kaiserwagen von Wilhelm II. zu entdecken – ein sehr prunkvoller Eisenbahnwagen, den nur der Kaiser benutzen durfte.

Unser Museum hat eine sehr große technikhistorische Bibliothek, in der ihr forschen könnt. Ihr müsst dazu nicht einmal Eintritt bezahlen. Auch unser Historisches Archiv bietet mit viele Unterlagen zur Technikgeschichte eine Fülle von Quellen zur Forschung für euch.