DDR-Alltag an Bahnschienen / Der Wahnsinn illegaler Autorennen

14.12.2021

Ausblick auf zwei Sonderausstellungen im ersten Halbjahr 2022 im Deutschen Technikmuseum in Berlin

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Pressemitteilung

DDR-Alltag an Bahnschienen / Der Wahnsinn illegaler Autorennen
Ausblick auf zwei Sonderausstellungen im ersten Halbjahr 2022 im Deutschen Technikmuseum in Berlin

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

anbei erhalten Sie einen Überblick über die kommenden Sonderausstellungen im Deutschen Technikmuseum in Berlin.

 

21. Januar 2022 bis 19. Februar 2023

Alltag an Schienen. Fotografien aus der DDR von Burkhard Wollny

Deutsches Technikmuseum, Neubau, 4. OG, Große Galerie

 

Burkhard Wollny ist Fotograf und Eisenbahnfan aus der Nähe von Stuttgart. Besonders alte Dampfloks haben es ihm angetan. Vor dem Mauerfall reist er immer wieder in die DDR und nach West-Berlin, wo noch viele der alten Maschinen ihren Dienst tun. Wollny fotografiert unzählige Loks, aber auch den Alltag an der Strecke. Dabei gelingen ihm einzigartige Bilder vom Leben in den Städten und in der Provinz, auf Bahnhöfen und an Bahnübergängen. Wir begegnen Reisenden, Kindern auf Klassenfahrt oder dem Bahnpersonal und bekommen Einblicke in Wohngegenden nahe der Schienen.

Heute ermöglichen uns diese Fotos einen unverstellten Blick hinter die bröckelnden Fassaden des „real existierenden Sozialismus".

 

 

25. Februar bis 03. Juli 2022

Wahnsinn - Illegale Autorennen. Wie stoppen wir den Tempo-Rausch?

Deutsches Technikmuseum, Ladestraße: Halle 5 (Zugang über Möckernstraße 26)

 

Sie gelten als Gipfel rücksichtsloser Raserei im Straßenverkehr: illegale Autorennen. Drastisch führte das 2016 der Tod eines Unbeteiligten in Berlin vor Augen, der als „Kudamm-Raser-Fall“ Schlagzeilen machte. Obwohl Gesetzgebung und Strafverfolgung verschärft wurden, steigen die Ermittlungsverfahren weiter an.

Das Deutsche Technikmuseum geht dem Thema in der Sonderausstellung „Wahnsinn – Illegale Autorennen. Wie stoppen wir den Tempo-Rausch?“ nach. Der Blick reicht dabei von den historischen und gesellschaftlichen Wurzeln der Raserei in unserer automobilen Kultur bis hin zu den Maßnahmen, illegale Autorennen wirksam zu verhindern. Dazu gehören auch moderne Fahrerassistenzsysteme zur automatischen Geschwindigkeitsbeschränkung. Als Großobjekte sind Wracks aus illegalen Autorennen zu sehen, allen voran der Jeep von Michael Warshitsky, der 2016 Opfer der Kudamm-Raser wurde.

Die Ausstellung entstand in Kooperation mit der Polizei Berlin.